Buchtipp – Die letzten Wildnisse Deutschlands

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Buchtipp – Die letzten Wildnisse Deutschlands

Wildnis in DeutschlandWo gibt es das noch? Das Buch „Die letzten Wildnisse Deutschlands“ beschreibt Gegenden, in denen noch unberührte Natur zu finden ist. Wildnis in Deutschland zeigt sich hier in Naturaufnahmen in Nationalparks und Naturreservaten.

Titel: Die letzten Wildnisse Deutschlands

2015, Kunth Verlag, München

S. 416, durchgehend mit Farbfotos.

ISBN 978-3-89944-985-3

Herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Inhalt – Die letzten Wildnisse Deutschlands

Einen faszinierenden Eindruck erhält der Leser – hier sollte es eher „Betrachter“ heißen – gleich auf den ersten Buchseiten beim Betrachten der doppelseitigen farbintensiven Naturfotografien. Die Fotos dieser vier Seiten stehen stellvertretend für die 4 Himmelsrichtungen (Osten – Sächsische Schweiz, Norden – Wattenmeer, Westen – Kellerwald, Süden – Ammertal) und geben einen kraftvollen Einstieg in das Buch.

Wildnis in Deutschland stellt das Buch nach Bundesländern gegliedert von Norden nach Süden in 12 Kapiteln vor. Einige Bundesländer z.B. Rheinland-Pfalz und Saarland wurden zusammengefasst. Für jedes Bundesland werden die Naturparks, Naturreservate und besondere Naturdenkmäler vorgestellt. Zusätzlich gibt es einige Seiten zum Aufklappen mit Panoramafotos von Landschaften, die sich über 4 Seiten erstrecken und so die Landschaften in ihrer ganzen Weite und Fülle zeigen.  Neben den Landschaften spielen auch die Tiere der Region eine wichtige Rolle. Auf Doppelseiten werden Tierarten der Wildnis in Deutschland (z.B. Seeadler, Wolf, Mufflon, Uhu, Wildkatze, Kranich, Bär) in spektakulären Tierfotos gezeigt. Die Tierfotos sind so detailgenau und voller Leben, dass man sie zweites und drittes Mal ansehen möchte.

Kurze Texte informieren über die Landschaften, ihre Flora und Fauna, über die Besonderheiten und Geschichte der Naturparks.

Am Ende des Buches findet sich eine tabellarische Übersicht der Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate.

Fazit: Eine Einladung Wildnis in Deutschland zu entdecken

Der Bildband „Die letzten Wildnisse Deutschlands“ steckt voller wunderschöner, einzigartiger Naturaufnahmen. Die Bilder sind sehr ausdrucksstark, manche wirken idyllisch, manche kraftvoll in Motiv und/oder Farbintensität, andere bestechen durch Detailgenauigkeit. Mal öffnet sich der Blick in die Weite der Landschaft, ein anderes Mal wird der Blick auf besondere Naturmonumente gelenkt.

Hier zählen eindeutig die Naturfotos. Die Texte sind kurz gehalten und informieren über die Landschaften, Naturparks und Tiere. Insgesamt werden 14 Nationalparks und 104 Naturparks in Deutschland vorgestellt. Sehr praktisch finde ich die tabellarische Übersicht am Ende des Buches. Hier erfährt man schnell zu jedem Naturpark neben Name, Bundesland auch die Anschrift, Internetadresse, Größe und Gründungsjahr.

Das einzige, das ich an dem Buch vermisst habe, sind Wildnis-Fotos und Tiere im Winter. Diese Jahreszeit kommt kaum vor.

Dennoch bietet das Buch eine Reise durch Naturparks und Wildnis in Deutschland mit fantastischen Naturaufnahmen.

Zu dem Buch „Die letzten Wildnisse Deutschlands“ gibt es noch weitere Bildbände, die uns in die Wildnis anderer Länder führen:

  • Die letzten Wildnisse Afrikas
  • Die letzten Wildnisse Europas
  • Die letzten Wildnisse USA / Kanada
  • Die letzten Wildnisse der Erde

Einige Bände standen /stehen auf der Liste der SPIEGEL-Bestseller. Zurecht, denn ich gehe davon aus, dass sie genauso gut sind wie der Band über Deutschland.

Die Bücher eigenen sich wunderbar zum selber Schmökern, als auch zum Verschenken.

By | 2017-05-14T16:44:07+00:00 Juli 1st, 2016|Categories: Buchtipps|Tags: , , , , , |1 Comment

About the Author:

Moonbird, heißt im alltäglichen Leben Karoline und verbringt so viel Zeit wie möglich in der Natur – am liebsten im Wald; Beruflich im Verlagswesen beschäftigt, daneben Meditationsleiterin. „Viele Menschen sehen sich heute als getrennt von der Natur. Es gibt hier den Menschen und dort die Natur. Ich fühle mich als Teil der Natur, verbunden mit allen Wesen. Menschen, Tiere und Pflanzen sind Mit-Lebewesen, auch wenn ich sie nicht immer verstehe – so leben wir doch gemeinsam in dieser Welt.“ Finden Sie uns auf Google+TwitterPinterestGoogle+ Autor

One Comment

  1. Meike 22. Juli 2016 at 9:13

    Danke für die Vorstellung – klingt sehr interessant. 🙂
    Liebe Grüße, Meike

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