Rundgang durch Hong Kong Central, 3. Teil

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Rundgang durch Hong Kong Central, 3. Teil

hongkong 2015 8 botan gartenWeiter geht es mit meinem Rundgang durch Hong Kong Central.

In Teil 1 habe ich die Stationen vom Start bei der IFC Mall nahe der Piers entlang der Des Voeux Road zum Western Market und weiter zur „Bird Nest Street“ bis zur Hollywood Road beschrieben.

Teil 2 beschreibt meinen Weg durch die Hollywood Road mit Besuchen beim Hollywood Road Park, dem Man Mo Tempel …

Mit Teil 3 möchte ich meinen Rundgang in Hong Kong Central abschließen.

Gesamtdauer des Rundgangs: ca. 3 Stunden, vielleicht auch 4 Stunden, je nachdem viel Pausen man einlegt.

Nicht vergessen: Unbedingt bequeme Schuhe anziehen!

Dieser 3. Teil meines Rundgangs in Hong Kong Central führt zunächst hinauf zum Botanischen Garten von Hong Kong und wieder bergab bis zum Startpunkt der IFC Mall.

Meine Stationen waren:

Government House – Zoologischer und Botanischer Garten – Legislative Council – Statue Square – Ende: IFC.

In Hong Kong Central stehen Moderne und Geschichte dicht nebeneinander

Government House, Hong Kong.

Government House, Hong Kong.

Hinter der Central Police Station bog ich von der Hollywood Road rechts ab in die Arbuthnot Road. Diese fand ich nicht sehr interessant, vielleicht wird es belebter, wenn abends die modernen Restaurants hier besucht werden. Von der Arbuthnot Road ging es links in die Upper Albert Road, wo sich mein nächstes Ziel, das Government House befindet. Die Upper Albert Road liegt am sogenannten Government Hill. Die Gegend ist auch das Ziel der politischen Protestmärsche in Hong Kong. Angenehm ist es nicht hier lang zu gehen, denn die Upper Albert Road ist eine breite, stark befahrene Straße. Beim Überqueren der Straße muss man sehr gut aufpassen. Dafür kommt man an einigen alten Häusern vorbei, die verschiedenen offiziellen Zwecken dienten. Dann endlich kam ich zum Eingang des Government House. Nur an der Einfahrt konnte ich hineinsehen, denn ansonsten war allen von einem hohen Zaun und Hecke versperrt. Natürlich ist der Eingang mit einer Schranke und Wachposten gesichert. Klare Ansage: Kein Betreten! Aber ein Foto wurde mir freundlich genehmigt.

Wege führen durch hohes Bambusgehölz im Botanischen Garten, Hong Kong.

Wege führen durch hohes Bambusgehölz im Botanischen Garten, Hong Kong.

Nach der ganzen Straßenlauferei sehnte ich mich nach einer erfrischenden Verschnaufpause – am besten im Botanischen Garten auf der anderen Straßenseite. Doch zunächst musste ich weiter der Upper Albert Street. Dann kurz nach links abbiegen Richtung Garden Street und dann sieht man wiederum rechts eine Unterführung unter der vielbefahrenen Straße. Da gibt es sogar ein Hinweisschild zum Botanical Garden. Kling etwas kompliziert, aber wenn man die Augen aufhält und auf die Schilder achtet, klappt das schon. Ich konnte bequem unter Straße durchgehen und kam ein paar Stufen hinauf zum Eingang des Zoologischen und Botanischen Garten von Hong Kong. Unter dem Eingangsbogen hindurch erwartete ich einen weiteren Eingang mit Kasse, aber es kam nichts dergleichen. Ich konnte auf Pfaden durch Bambusgehölz streifen, weiter vordringen zur zentralen Fontäne mit einem kleinen Café und auch an Vogelvolieren vorbeigehen.

Zentrale Fontäne im Botanischen Garten von Hong Kong. Erholung in der grünen Oase mit Skyline im Hintergrund.

Zentrale Fontäne im Botanischen Garten von Hong Kong. Erholung in der grünen Oase mit Skyline im Hintergrund.

Der Eintritt in den Botanischen und Zoologischen Garten in Hong Kong ist tatsächlich frei. Für die Einwohner von Hong Kong eine Selbstverständlichkeit, war es für mich eine freudige Überraschung. Daher sah ich auch junge Paare mit Kind, die offensichtlich nach der Arbeit noch eine Stunde zum Spielen und Entspannen hier verbringen. Bei den bei uns üblichen Eintrittspreisen müssen Familien sich so etwas schon zweimal überlegen.

 

Der Bank of China Tower in Hong Kong ist schon ein Hingucker.

Der Bank of China Tower in Hong Kong ist schon ein Hingucker.

Vom Botanical Garden ging ich zurück durch die Unterführung und die Garden Road vorbei am US Consulat  und der St. John’s Cathedral hinunter zum Queensway. Dabei musste ich den Hong Kong Park rechts liegen lassen, denn dafür hat meine Zeit leider nicht gereicht. Der Hong Kong Park ist sicher einen Spaziergang wert und von der Fläche her größer als der Botanische Garten und kann viele Sehenswürdigkeiten aufweisen. So habe ich noch etwas vor für meinen nächsten Besuch in Hong Kong. Dafür hatte ich einen schönen Blick zum Bank of China Tower.

 

 

Mal wieder ein Gebäude, das von Bauzaun verdeckt war, darum gibt es nur die Seite des Legislative Council zusehen. Dafür sieht man hinten noch das rot-weiße Gebäude mit weißer Kuppel des Court of Final Appeal. Viel Historie auf kleinem Raum.

Mal wieder ein Gebäude, das von Bauzaun verdeckt war, darum gibt es nur die Seite des Legislative Council zusehen. Dafür sieht man hinten noch das rot-weiße Gebäude mit weißer Kuppel des Court of Final Appeal. Viel Historie auf kleinem Raum.

Nach links in den Queensway kam ich zum alten Gebäude des Legislative Council und ging von dort über den Statue Square bis zur Connaught Road. Auf diesem kurzen Abschnitt fand ich viele Grünflächen umrandet von moderner Hochhausarchitektur und immer wieder waren historische Gebäude dazwischen zu sehen. Hier sind viele Touristen unterwegs, aber dank der breiten Wege gab es kein Gedränge.

 

 

 

 

 

Zum Glück gibt es zwischen den Hochhäusern und Straßen immer wieder ruhige, grüne  Zonen. IFC Tower im Hintergrund, Hong Kong.

Zum Glück gibt es zwischen den Hochhäusern und Straßen immer wieder ruhige, grüne Zonen. IFC Tower im Hintergrund, Hong Kong.

Ich folgte nach links der Connaught Road, die von Luxusgeschäften gespickt ist, vorbei am Exchange Square, bog dann noch einmal nach rechts ab zum IFC Mall und gelangte so zum Ausgangspunkt meines Rundgangs durch Hong Kong Central. Ich hatte es geschafft, mit müden Füßen, aber erfüllt von vielen schönen Eindrücken und der Gewissheit Hong Kong etwas besser kennengelernt zu haben.

 

 

 

Abschließend kann ich sagen, dass es ein schöner, abwechslungsreicher Nachmittag war. Hong Kong lässt sich sehr gut zu Fuß entdecken.

Hong Kong hat mich freudig überrascht mit

  • Großen und kleinen Parks
  • Alte Bäume und Vogelgesang
  • Historischen Gebäuden, die Geschichte erzählen
  • Kleinen Geschäften, die Alternativen bieten zu den üblichen Luxusmarken.

Viele Grüße,

moonbird

Empfohlene Website: http://www.discoverhongkong.com/de/index.jsp

Buchtipp zu Hong Kong:

Titel: Das Mädchen Pei Sha

Autor: Alexander Cordell

Keine Neuausgabe verfügbar.

Hier möchte ich einen Roman vorstellen, der in Hong Kong spielt. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte zwischen einem chinesischen Fischermädchen und einem jungen Amerikaner. Doch zunächst erzählt der Roman die Geschichte der Kindheit und Jugend des Mädchens Pei Sha. Und hier bekommt man beim Lesen eine Vorstellung vom täglichen Überlebenskampf der chinesischen Bevölkerung, aber auch von ihren Freuden, ihren Werten und Wünschen. Das Leben von Pei Sha ist sehr wechselvoll, vom armen Fischermädchen wird sie als junge Frau zwangsverheiratet und zur Konkubine eines reichen Chinesen, dem sie den erwünschten Sohn gebären soll.  Schließlich lernt sie einen jungen Amerikaner und verliebt sich. Dies ist exemplarisch für die Begegnung der chinesischen und westlichen Kultur, die in Hong Kong allgegenwärtig ist. Doch kann so eine Liebe gut gehen? Dem möchte ich nicht vorgreifen.

Das Buch ist aus den 1960er Jahren und inzwischen vergriffen, nur gebraucht zu kaufen.

Auch wenn dieser Unterhaltungsroman in einer älteren Zeit spielt, finde ich, dass er eine gute Vorab- oder Begleitlektüre für eine Hong Kong-Reise ist. Ich habe das Buch damals gelesen und bei meinen Aufenthalten in Hong Kong klingen Wan Chai, North Point, Kowloon, Repulse Bay und Stanley wie die Namen alt vertrauter Ort, obwohl ich viele noch nicht gesehen habe.

About the Author:

Moonbird, heißt im alltäglichen Leben Karoline und verbringt so viel Zeit wie möglich in der Natur – am liebsten im Wald; Beruflich im Verlagswesen beschäftigt, daneben Meditationsleiterin. „Viele Menschen sehen sich heute als getrennt von der Natur. Es gibt hier den Menschen und dort die Natur. Ich fühle mich als Teil der Natur, verbunden mit allen Wesen. Menschen, Tiere und Pflanzen sind Mit-Lebewesen, auch wenn ich sie nicht immer verstehe – so leben wir doch gemeinsam in dieser Welt.“ Finden Sie uns auf Google+TwitterPinterestGoogle+ Autor

2 Comments

  1. Laura 22. April 2016 at 10:45

    Bin eher durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen, aber habe mich gefreut, da ich in ein paar Wochen selber auf eine Asien Rundreise gehe. Und Hongkong steht auch auf dem Programm! Jetzt freue ich mich noch mehr! 🙂

    • moonbird 22. April 2016 at 15:48

      da wünsche ich dir viel Spaß und eine gute Reise. Liebe Grüße moonbird

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