Unser Immun­sys­tem ist immer wie­der neu­en Her­aus­for­de­run­gen aus­ge­setzt. Täg­lich kom­men wir mit den ver­schie­dens­ten Bak­te­ri­en und auch Viren in Berüh­rung und unser Immun­sys­tem hat die Auf­ga­be, unse­ren Kör­per zu schüt­zen und die Bedro­hung abzu­weh­ren. Beson­ders aktu­ell in Zei­ten der Corona-Pandemie ist es wich­tig, ein sta­bi­les Immun­sys­tem zu haben um im Fal­le einer Anste­ckung den Kör­per best­mög­lich zu unter­stüt­zen. Daher ist es wich­tig, dass unser Immun­sys­tem intakt ist. Gefah­ren dro­hen unse­ren Abwehr­kräf­ten, wenn wir zuviel Stress haben, erkran­ken oder auch bestimm­te Medi­ka­men­te ein­neh­men. Wir kön­nen unse­re Abwehr­kräf­te aber auch gezielt stär­ken, indem wir zum einen einen aus­ge­wo­ge­nen Lebens­stil anstre­ben und uns gesund ernäh­ren und aus­rei­chend bewe­gen. Aber auch pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel kön­nen unse­rem Immun­sys­tem neue Kraft ver­lei­hen.

Son­nen­hut­kraut

Auf der Basis pflanz­li­cher Stof­fe kön­nen wir unser Immun­sys­tem stär­ken. Son­nen­hut­kraut bei­spiels­wei­se ent­hält einen hohen Anteil an Alka­mi­den. Die­se regen die Pro­duk­ti­on der wei­ßen Blut­kör­per­chen im Kör­per an. Wei­ter lösen sie auch soge­nann­te Immun­zell­re­ak­tio­nen wie Fie­ber aus, wel­che einen natür­li­chen Abwehr­me­cha­nis­mus des Kör­pers dar­stel­len. Beson­ders im Rah­men von Erkäl­tun­gen sowie Harn- oder Atem­wegs­in­fek­ten und im Rah­men der Wund­hei­lung kann das Son­nen­hut­kraut den Kör­per effek­tiv unter­stüt­zen.

Holun­der­blü­ten

Ein wei­te­res pflanz­li­ches Nahrungsergänzungsmittel sind Holun­der­blü­ten. Auch hier tritt eine Stär­kung des Immun­sys­tems ein, so dass bei­spiels­wei­se Erkäl­tungs­sym­pto­me gelin­dert wer­den kön­nen. Die Ein­nah­me erfolgt vor­zugs­wei­se als Saft oder Tee. Grund für die hei­len­de Wir­kung sind äthe­ri­sche Öle und sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Dar­un­ter sei­en vor allem die Fla­vo­no­ide genannt. Das Extrakt wirkt schleim­lö­send, schweiß­trei­bend und sta­bi­li­siert die Immun­ab­wehr.

Ing­wer

Im Zusam­men­hang mit vie­len gesund­heit­li­chen Belan­gen tritt immer wie­der der Ing­wer in den Vor­der­grund. Auch hier­bei han­delt es sich um ein sehr gesun­des pflanz­li­ches Nahrungsergänzungsmittel, wel­ches vor allem durch sei­nen hohen Vitamin-C-Anteil besticht. Vit­amin C ist ein wich­ti­ges Vit­amin zur Stär­kung des Immun­sys­tems. Man kann den Ing­wer pur essen oder einen wür­zi­gen Tee zube­rei­ten. Die­ser lässt sich gut mit Honig ver­fei­nern und kann zum Bei­spiel im Rah­men von Atem­wegs­in­fek­ten getrun­ken wer­den.

Bee­ren

In allen Sor­ten an Bee­ren ste­cken wich­ti­ge natür­li­che Immun­stär­ker wie die sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe. Neben den Vit­ami­nen sor­gen sie im Kör­per für den Auf­bau des Immun­sys­tems. Dabei ste­cken die Vital­stof­fe sowohl in Him­bee­ren, Brom­bee­ren, Acai­bee­ren oder auch Hei­del­bee­ren. Ein wah­rer Viren­kil­ler ist zudem die ent­hal­te­ne Ellag­säu­re.

Nüs­se

Nüs­se lie­fern vor allem Eiweiß. Die­ses benö­tigt der Kör­per für die Bil­dung von Immun­zel­len. Wei­ter sind die Mine­ral­stof­fe Zink und Magne­si­um ent­hal­ten, wel­che freie Radi­ka­le bekämp­fen. Beson­ders vie­le Nähr­stof­fe und Vit­ami­ne sind im Übri­gen in Man­deln ent­hal­ten. Bei einer Schwä­chung des Immun­sys­tems kön­nen Man­deln den Wie­der­auf­bau effek­tiv unter­stüt­zen. Sie regu­lie­ren die Darm­tä­tig­keit und bau­en die Darm­flo­ra auf. Dies wirkt sich immun­stär­kend aus, dass der Darm bekann­ter­ma­ßen ein wich­ti­ger Bau­stein unse­res Immun­sys­tems ist.

Äpfel

Äpfel sind dafür bekannt, den Kör­per mit zahl­rei­chen Vit­ami­nen und Nähr­stof­fen zu ver­sor­gen. Nicht umsonst gibt es die Rede­wen­dung „An apple a day keeps the doc­tor away“. Vor allem der Vitamin-C-Gehalt ist hoch und damit ein wah­rer Immun­boos­ter. Dane­ben sind auch vie­le wich­ti­ge Spu­ren­ele­men­te und Mine­ral­stof­fe wie Kal­zi­um, Magne­si­um oder Kali­um ent­hal­ten sowie Poly­phe­no­le.

Kohl

Jeg­li­che Sor­ten Kohl ent­hal­ten unzäh­li­ge sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie Sul­fora­phan. Die posi­ti­ve Wir­kung die­ses Stof­fes auf das Immun­sys­tem konn­te kli­nisch bewie­sen wer­den. Es regt die Akti­vi­tät der Abwehr­zel­len an und sorgt dafür, dass unser Kör­per Anti­kör­per in hoher Zahl bil­det. Vor allem in Grün­kohl sind die immun­stär­ken­den Stof­fe in gro­ßem Maße ver­tre­ten. Hier fin­det man zudem noch einen hohen Anteil an Beta-Carotin, Vitamin-C und Kal­zi­um sowie sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe.

Knob­lauch

Der regel­mä­ßi­ge Ver­zehr der Knol­le trägt wesent­lich zur Stär­kung des Immun­sys­tems bei. Durch das Zer­klei­nern der Zehen wird der Stoff Alli­cin frei­ge­setzt. Die­ser hat eine anti­bak­te­ri­el­le Wir­kung. Er wirkt zudem krampf­lö­send und auch des­in­fi­zie­rend. Dabei übt er eine posi­ti­ve Wir­kung auf das Magen-Darm-System aus und heilt Infek­te sowie Ver­dau­ungs­stö­run­gen. Dies wie­der­um stärkt das Immun­sys­tem. Auch wirkt er gegen Blut­hoch­druck und tötet Bak­te­ri­en ab. Die Wir­kung kann auch prä­ven­tiv ein­ge­setzt wer­den.

Oli­ven­öl

Auch kalt­ge­press­tes Oli­ven­öl ist mit sei­nen unge­stät­tig­ten Fett­säu­ren ein gesun­des pflanz­li­ches Nahrungsergänzungsmittel. Dar­über hin­aus ist Oli­ven­öl auch reich an Vit­amin E und sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen, wel­che sich posi­tiv auf unser Immun­sys­tem aus­wir­ken. Bei­spie­le für ent­hal­te­ne sekun­dä­re Pflan­zen­stof­fe sind Oleuro­pein und Squa­len. Die­se sind in der Lage, sowohl Pil­ze als auch Bak­te­ri­en und Viren zu bekämp­fen. Dane­ben haben sie eine ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung.

Sand­dorn

In Sand­dorn­tee oder den fri­schen Früch­ten ste­cken beson­ders vie­le Vit­ami­ne, die wich­tig für ein funk­tio­nie­ren­des Immun­sys­tem sind. Sand­dorn ent­hält einen hohen Anteil an Vit­amin C und Vit­amin B12. Wei­ter sind wert­vol­le Fett­säu­ren ent­hal­ten.

Wei­te­re pflanzliche Immun­boos­ter

Es gibt noch wei­te­re pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, die unser Immun­sys­tem unter­stüt­zen und uns hel­fen, gesund zu blei­ben. Dar­un­ter fällt Sauer­kraut, wel­ches man am bes­ten zwei­mal die Woche zu sich nimmt. Auch Zitro­nen sind wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes äußerst gesund. Pro Woche soll­te man daher 2-4 Zitro­nen ver­zeh­ren. Grund­sätz­lich soll­te die täg­li­che Obst­men­ge etwa fünf Hand­voll betra­gen, um den Kör­per mit den nöti­gen Nähr­stof­fen und Vit­ami­nen zu ver­sor­gen und die Abwehr zu stär­ken. Zwei­mal in der Woche soll­te zudem fett­rei­cher Fisch auf den Tel­ler kom­men. Far­bi­ges Gemü­se wie rote Papri­ka, Rote Bete und Toma­ten soll­ten zudem täg­lich auf dem Tel­ler lan­den. Tees in Form von Salbei-, Melissen-, Hagebutten- oder Kamil­len­tee hel­fen zusätz­lich, unse­ren Kör­per fit zu hal­ten. Gene­rell soll­ten die Nah­rungs­mit­tel, die wir zu uns neh­men reich an Eisen, Kup­fer, Zink und Selen sein. Mit Bal­last­stof­fen kön­nen wir unse­ren Darm unter­stüt­zen und somit zeit­gleich unser Immun­sys­tem. Wei­ter hel­fen auch Arni­ka oder Echi­n­acea, das Immun­sys­tem sta­bil zu hal­ten. Eine tol­le Unter­stüt­zung bie­ten zudem auch Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel von Nutramedix, wel­che im Online­shop erhält­lich sind.