Nachhaltigkeit im Alltag leben – Es kann so einfach sein

Vie­le den­ken über Nach­hal­tig­keit nach. Wir wis­sen genau, dass wir etwas tun müss­ten. Aber wie man Nach­hal­tig­keit im All­tag leben kann, das ist uns oft nicht klar. Es gibt zwar vie­le Bücher und Anlei­tun­gen im Inter­net, in Maga­zi­nen und Fern­seh­sen­dun­gen. Aber irgend­wie kriegt man nicht die Kur­ve wirk­lich anzu­fan­gen.

Nachhaltigkeit im Alltag – Gemeinsam aktiv werden

Bei uns ist eine klei­ne Grup­pe aktiv gewor­den. Im Yoga Zen­trum Man­da­la in Fried­richs­dorf wur­de ein Aus­tauscha­bend zum The­ma Nach­hal­tig­keit im All­tag ver­an­stal­tet.
Wir haben dabei unse­re Erfah­run­gen und Tipps wie wir Nach­hal­tig­keit in unse­rem All­tag umset­zen aus­ge­tauscht.

Zu erle­ben, was Men­schen direkt aus unse­rer Stadt prak­ti­zie­ren um nach­hal­tig zu leben, war im Ver­gleich zu Infor­ma­ti­on und Anlei­tun­gen aus einem Buch viel per­sön­li­cher und unmit­tel­bar  und sehr moti­vie­rend.
Es hat einen rich­ti­gen “Das kann ich auch“-Effekt.
Neben prak­ti­schen Tipps und Erfah­run­gen konn­ten wir auch Ein­kaufs­tipps in der nähe­ren Umge­bung aus­tau­schen.

Wenn du also den Ein­stieg in eine nach­hal­ti­ge Lebens­wei­se suchst, dann sprich doch mit ein paar Freun­den und Freun­din­nen. Am bes­ten ver­ab­re­det ihr euch gleich zu einen Aus­tauscha­bend. Das ist gar nicht schwie­rig und man muss dazu kein Pro­fi sein. Du wirst fest­stel­len, dass es erstaun­lich vie­le Men­schen in dei­nem Umfeld gibt, die schon in irgend­ei­nem Bereich Nach­hal­tig­keit im All­tag leben.

Nachhaltigkeit im Alltag – Unsere Themen

Es war eine posi­ti­ve Über­ra­schung für mich, wie vie­le The­men und gute prak­ti­sche Tipps an die­sem Abend zusam­men kamen.

Zum Bei­spiel:

Es gab eine Vor­trag über „Zero Was­te“ von Jana. Sie schreibt über ihr Leben mit Zero Was­te auf dem Blog www.martha‑s.de.

Beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben sind mir die 5R:

1. Refu­se

Wenn du es nicht brauchst, nimm es nicht.

2. Redu­ce

Was du nicht brauchst, wird wie­der in den Kreis­lauf gege­ben. Lass es nicht bei dir rum­ste­hen. Fra­ge dich beim Ein­kau­fen: Brau­che ich das wirk­lich?

3. Reu­se

Statt Ein­weg­ar­ti­keln, nur Din­ge anschaf­fen, die man wie­der ver­wen­den kann.

4. Recy­cle

Hier kannst du krea­tiv sein und neue Ver­wen­dun­gen für alte Din­ge fin­den.

5. Rot

Kom­pos­tie­ren, lass es wie­der zu Erde wer­den.

Die­se 5R sind sehr ein­präg­sam. Man kann sie sich gut als Pos­ter hin­hän­gen, das einen auf dem Weg zum Zero Was­te beglei­tet.

Sehr span­nend war danach ein Vor­trag, wie man Rei­ni­gungs­mit­tel selbst her­stel­len kann. Ob Putz­mit­tel, Wasch­mit­tel ja sogar Rei­ni­gungs­pul­ver für die Spül­ma­schi­ne kann man leicht selbst machen. Wie ich gelernt habe, braucht man dazu nur weni­ge Grund­zu­ta­ten. Damit hat es mit den vie­len Plas­tik­fla­schen und Ver­pa­ckun­gen ein Ende.

Außer­dem gab es noch ein prak­ti­schen Vor­trag über Mög­lich­kei­ten zum Was­ser­spa­ren und über effek­ti­ve Mikro­or­ga­nis­men. Damit kann man anschei­nend alles machen: put­zen, waschen, den Gar­ten dün­gen und und und. Mir kamen die­se Mikro­or­ga­nis­men vor wie eine Minia­tur­aus­ga­be der Hein­zel­männ­chen.

Von all die­sen Tipps kann ich mir nun aus­su­chen, was ich als nächs­tes über­neh­me um Nach­hal­tig­keit im All­tag zu leben.

In der Pau­se konn­ten wir und mit lecke­rem selbst geba­cke­nem Brot und selbst­ge­mach­ten Brot­auf­stri­chen stär­ken. Natür­lich wur­den die Rezep­te für die­se Lecke­rei­en wei­ter­ge­ge­ben.

Auch ich selbst habe auf die­sem an die­sem Abend einen Vor­trag gehal­ten: Nach­hal­tig­keit vom Trend zur Lebens­wei­se. 

Den kannst du in mei­nem Blog­post nach­le­sen:

https://raempel.de/was-steckt-hinter-dem-begriff-nachhaltigkeit/

Recycling Tipp – Flip Chart aus einem alten Kalender

 

recycling flipchart kalenderMein prak­ti­scher Tipp war ein Recy­cling-Flip-Chart. Dafür habe ich die wei­ßen Rück­sei­ten von einem alten Kalen­der ver­wen­det. Die Sei­ten las­sen sich wie bei einem Flip-Chart umblät­tern. Durch die Rück­sei­te aus Pap­pe hat das Gan­ze die nöti­ge Sta­bi­li­tät und lässt sich gut hin­stel­len.

Eine wei­te­re gute Nach­richt ist, dass es in Fried­richs­dorf dem­nächst einen Laden geben wird, wo man unver­packt ein­kau­fen kann. Das wird uns in Sachen Nach­hal­tig­keit im All­tag noch wei­ter­brin­gen.

Wenn du bis jetzt noch nicht den Ein­stieg in die Nach­hal­tig­keit im All­tag gefun­den hast, dann pro­bie­re es doch auch mal mit einem Aus­tauscha­bend oder Nach­mit­tag.