Im Novem­ber 2021 haben wir die­se Rund­wan­de­rung Tene­rif­fa im Nor­den unter­nom­men. Die Wan­de­rung ist in einem hal­ben Tag zu bewäl­ti­gen und führt (meist) auf fes­ten Wegen – naja, bis auf ein paar klei­ne Schi­ka­nen. Und das Bes­te: Sie ist nicht über­lau­fen. Im Grun­de ist uns außer eini­gen Ein­hei­mi­schen nie­mand begegnet.

Die Rund­wan­de­rung soll­te man wegen der spek­ta­ku­lä­ren Aus­sich­ten bei mög­lichst kla­rem Wet­ter machen.

Tene­rif­fa Rund­wan­de­rung von Las Cue­vas nach Pino Alto über Hum­boldt­blick zurück nach Las Cuevas

Stre­cke: ca. 7,6 km.

Geh­zeit: ca. 2 bis 2,5 Stunden

Höhen­un­ter­schied: ca. 300 m

Las Cue­vas liegt nahe La Orota­va. Bei­de Orte trennt ein Baran­co mit einem Bach und neben der Ver­bin­dungs­stra­ße liegt ein Was­ser­re­ser­voir. Hier star­ten wir und bie­gen ca. gegen­über dem Was­ser­re­ser­voir von der Land­stra­ße in eine klei­ne Stra­ße ab, die berg­auf führt. Die­ser Stra­ße fol­gen wir bis zum Baran­co del Infer­no. Dann geht es rechts ab auf einen Fahr­weg, der immer schmä­ler wird. Der Baran­co ist zunächst links von uns, bis der Weg den Baran­co kreuzt. Kurz dar­auf endet der Weg und es geht auf einem Fuß­pfad wei­ter immer berg­auf. Der ursprüng­li­che Pfad führ­te direkt links am Baran­co ent­lang. Aber die­ser Pfad ist nicht mehr begeh­bar. Daher muss man sich leicht links auf einem Fuß­pfad hal­ten. Der Pfad führt im Zick­zack an Feld­rän­dern ent­lang und einem klei­nen Bau­ern­hof vor­bei. Ein wenig hin­ter dem Bau­ern­hof kom­men wir auf klei­ne Stra­ße und fol­gen die­ser wei­ter berg­auf. Hier kommt schon all­mäh­lich der Tei­de am Hori­zont in Sicht. Dabei wird mit jedem Höhen­me­ter die Aus­sicht besser.

Schließ­lich mün­det unse­re klei­ne Stra­ße in die Stra­ße nach Pino Alto. Aller­dings, viel Ver­kehr gibt es hier nicht. So lässt es sich gut ent­lang der Stra­ße berg­auf wan­dern. Immer wie­der blei­ben wir ste­hen und bewun­dern den Aus­blick. Vor uns sehen wir das Tal mit Fel­dern, Bana­nen­plan­ta­gen und Bau­er­häu­sern. Dahin­ter erstreckt sich La Orota­va. Bis hin­auf zum Tei­de reicht unser Ausblick.

Rund­wan­de­rung Tene­rif­fa – Von Pino Alto zum Humboldtblick

Dann kom­men wir hin­ein nach Pino Alto. Das ist ein schö­nes Städt­chen mit bun­ten Häu­sern. Hier befin­det sich an der Stra­ße der Mira­dor de San­ta The­re­sa mit spek­ta­ku­lä­rer Aus­sicht. Damit befin­den wir uns auch am höchs­ten Punkt der Rund­wan­de­rung. Immer wei­ter geht es gera­de­aus die Stra­ße entlang.

Bis wir an der Cal­le Tamai­de links abbie­gen. Die­se Stra­ße führt teils recht steil berg­ab durch den Ort Tamai­de. An einem Knick der Stra­ße steht eine klei­ne Kir­che mit einem mit Pal­men bepflanz­ten Platz. Dort kann man auf einer der Bän­ke eine Pau­se ein­le­gen und die fan­tas­ti­sche Aus­sicht genie­ßen. Dann geht es wei­ter die Cal­le Tamai­de hin­ab. Die­se geht über in die Cal­le Magalla­nes und führt durch ein Vil­len­ge­biet. Die Stra­ße mün­det direkt in die Cal­le Hum­boldt und auf die Car­re­te­ra Pin­to, eine Land­stra­ße, die bis La Orota­va führt.

Es gibt kei­nen ande­ren Weg für uns zum Start­punkt zurück. Lei­der ist die­se Land­stra­ße viel befah­ren. Dafür erwar­tet uns auf ca. hal­ber Stre­cke der berühm­te Hum­boldt­blick, Mira­dor de Hum­boldt. Die­ser ist extra mit einen klei­nen Park­platz, einer Aus­sichts­platt­form und einem Café ange­legt. Aller­dings ist das Café schon seit Jah­ren geschlos­sen. Scha­de, das wäre ein fabel­haf­ter Platz für eine Einkehr.

Jetzt brau­chen wir nur noch der Stra­ße zu fol­gen, die uns zu unse­rem Start­punkt zurückbringt.

Die GPX Daten für die­se Tene­rif­fa Rund­wan­de­rung fin­dest du mit die­sem Link: https://www.komoot.de/tour/547217511?ref=itd&share_token=al5rdZ4ETtkTn4qflPYiQ77HxJsFhvV2fx1L5KMuNeSFYrhdG4

Die­se Rund­wan­de­rung Tene­rif­fa Nord hat uns beson­ders gefal­len wegen:

  • Gute befes­tig­te Wege, bis auf ein klei­nes Stück
  • abwechs­lungs­rei­che und inter­es­san­te Landschaft
  • fast den gan­zen Weg gibt es fan­tas­ti­sche Aus­sich­ten auf La Orota­va, den Tei­de und das Meer
  • wenig Tou­ris­ten unterwegs.

 

Hin­weis: Auf die­ser Wan­de­rung hat­ten wir kei­ne Ein­kehr­mög­lich­keit zumin­dest kei­ne, die geöff­net war, daher vor allem Trink­was­ser nach Bedarf mit­neh­men.

Bit­te lesen Sie auch unse­re Hin­wei­se zu den beschrie­be­nen Wan­de­run­gen.