Rezept  für ein fri­sches Pesto

Die­ses Jahr ist das Basi­li­kum im Hoch­beet gewach­sen wie noch nie. Mehr­mals haben wir Zei­ge vom Basi­li­kum abge­schnit­ten. Wenn man von den Stän­geln etwas ste­hen lässt, schla­gen sie wie­der aus. So kann mal mehr­mals fri­sches Basi­li­kum ern­ten. Die­se ergie­bi­ge Basilikum-Ernte gab uns Gele­gen­heit beim Pes­to sel­ber machen zu expe­ri­men­tie­ren. Schließ­lich haben wir unser bes­tes Pesto-Rezept gefunden.

Rezept – Fri­sches Pes­to sel­ber machen

Rezept für 3 bis 4 Portionen

Zuta­ten: 100 g fri­sches Basi­li­kum, 45 g Pini­en­ker­ne, 2 mit­tel­gro­ße Knob­lauch­ze­hen, 150 ml kalt gepress­tes Oli­ven­öl, 2 EL gerie­be­ner Par­me­san­kä­se (frisch gerie­ben ist der Par­me­san­kä­se beson­ders aro­ma­tisch, aber gekauf­ter schon gerie­be­ner Par­me­san geht auch), ½ TL Meer­salz, etwas frisch gemah­le­ner schwar­zer Pfef­fer, 1 Pri­se Papri­ka edelsüß.

Zeit: ca. 10 Minuten.

Fri­sches Pes­to – So geht‘s

Vom Basi­li­kum die dicken Stän­gel ent­fer­nen. Dün­ne­re, fri­sche Sten­gen sind kein Pro­blem und kön­nen mit ins Pes­to. Das Basi­li­kum vor­sich­tig waschen und in einem Sieb oder der Salat­schleu­der tro­cken schleudern.

Dann alle Zuta­ten nach­ein­an­der in den Mixer geben und ca. 2 Minu­ten gut zer­klei­nern, bis das Pes­to die rich­ti­ge Kon­sis­tenz hat.

Fer­tig ist das selbst gemach­te fri­sche Pesto.

Fri­sches Pes­to aufbewahren

Am bes­ten schmeckt das Pes­to frisch zube­rei­tet. Aber es lässt sich auch eini­ge Tage im Kühl­schrank auf­be­wah­ren, z.B. in einem lee­ren Marmeladenglas.

Durch den Kon­takt mit Sauer­stoff wird das Pes­to an der Ober­flä­che braun. Das lässt sich ver­mei­den, wenn es mit einer dün­nen Schicht Oli­ven­öl abdeckt wird und dann das Glas fest ver­schlos­sen wird. Falls das Pes­to doch mal an der Ober­flä­che braun wird, ist das kein Dra­ma. Man kann das Pes­to dann umrüh­ren und essen.

 

Zum Pes­to pas­sen Spa­get­ti oder ande­re Nudeln. Gekoch­tes Gemü­se bekommt mit etwas Pes­to eine beson­de­re Wür­ze. Auch zu gedüns­te­ten oder gebra­te­nen Pil­zen kann ein wenig Pes­to als Wür­ze zuge­ge­ben wer­den. Oder wie wäre es mal mit Pes­to auf einer Schei­be fri­schen Bro­tes? Ger­ne kannst du dei­ne Fan­ta­sie spie­len las­sen und wei­te­re Varia­tio­nen aus­pro­bie­ren. Über dei­ne Tipps (ger­ne in den Kom­men­ta­ren) wür­de ich mich freuen.

Guten Appe­tit wünscht,

moon­bird

Und für die Toma­ten­ern­te habe ich ein Rezept zum Toma­ten Ein­ko­chen.