Im April beginnt die Zeit den Rha­bar­ber zu ern­ten. Die Rha­bar­berern­te geht bis in den Juni hin­ein. Aller­dings sind die dicken Rha­bar­ber­stan­gen schon bald zu Kuchen, Kom­pott und ande­ren lecke­ren Sachen ver­ar­bei­tet.

Was bleibt sind die Res­te an dün­nen Rha­bar­bers­ten­geln. Aber auch damit lässt sich etwas anfan­gen.

Mir ging es die­ses Jahr so, dass ich eine Por­ti­on solch dün­ner Rha­bar­ber­stan­gen übrig hat­te. Natür­lich woll­te ich die nicht weg­wer­fen. Aber es fand sich nie­mand bereit, die­sen Rha­bar­ber zu schä­len – und sel­ber machen… . Außer­dem wäre dann nicht all­zu viel übrig geblie­ben. So kam ich auf die Idee, es ein­mal mit Sirup aus Rha­bar­ber zu ver­su­chen. Das Ergeb­nis hat mei­ne Erwar­tun­gen über­trof­fen. Denn der Rha­bar­ber­si­rup war leicht her­zu­stel­len und schmeckt ange­nehm erfri­schend.

Ins­ge­samt haben wir jetzt 5 Fla­schen (klei­ne) davon. Da der Tan­nen­spit­zen-Sirup schon fast ver­braucht ist, kommt der Sirup aus Rha­bar­ber genau zu rich­ti­gen Zeit.

Hier fin­dest du mein Rezept für den Rha­bar­ber­si­rup.

Sirup aus Rhabarber – So geht‘s

Rezept für ca. 1 Liter Rha­bar­ber Sirup.

Zuta­ten: 500 g fri­scher Rha­bar­ber (in mei­nen Fall dün­ne Rha­bar­ber­stan­gen), 1 l Was­ser,  1 kg Zucker, 1 – 2 Zitro­nen.

Zeit: ca. 60 Minu­ten für die Zube­rei­tung, 1 Tag zum Zie­hen las­sen.

Vor­be­rei­tung:

Die Rha­bar­ber­stän­gel waschen und wo nötig an den Enden etwas abschnei­den. Es ist nicht nötig den Rha­bar­ber zu schä­len. Die Rha­bar­ber­stän­gel wer­den der Län­ge nach durch­ge­schnit­ten. Bei dün­nen Stän­geln wird nur ein­mal geteilt. Dann wird der Rha­bar­ber in kur­ze Stü­cke geschnit­ten.

Zube­rei­tung des Sirup:

Die Rha­bar­ber­stück­chen mit der Hälf­te des Zuckers ver­mi­schen und über Nacht zie­hen las­sen.

Am nächs­ten Tag in einem Topf mit hei­ßem Was­ser über­gie­ßen, zum Kochen brin­gen und ca. 10 Minu­ten leicht kochen. Etwas abküh­len las­sen und das Gan­ze durch ein Sieb gie­ßen.

Damit der Sirup mög­lichst klar wird zusätz­lich durch ein Tuch gie­ßen und sehr gut abtrop­fen las­sen.

Die Flüs­sig­keit erneut erhit­zen, den rest­li­chen Zucker ein­rüh­ren und kurz auf­ko­chen.

Inzwi­schen die Zitro­ne aus­pres­sen und den Zitro­nen­saft zu der Flüs­sig­keit geben (abschme­cken).

Am Ende den Sirup aus Rha­bar­ber in gut gerei­nig­te (am bes­ten abge­koch­te), dich­te Fla­schen fül­len und gleich ver­schlie­ßen. Bei den Fla­schen soll­test du sehr auf Sau­ber­keit ach­ten.

Der Sirup lässt sich am bes­ten an einem dunk­len, küh­len Ort auf­be­wah­ren.

Rha­bar­ber­si­rup hat eine ange­neh­me rosa Far­be. Mit Mine­ral­was­ser gemischt kann man den Rha­bar­ber gut her­aus­schme­cken.

 

Vor­her habe ich schon Sirup aus Holun­der­blü­ten, Johan­nis­beeren, Holun­der­bee­ren, Schle­hen­si­rup , Tan­nen­spit­zen­si­rup und Hagen­but­ten­si­rup gemacht.

Viel Freu­de mit dem lecke­ren Sirup aus Rha­bar­ber,

moon­bird