Glau­berg – Ein Zen­trum der Kel­ten in Deutschland

Im Juni haben wir mal wie­der die Glau­burg und das Kel­ten­mu­se­um Glau­berg besucht. Bei einem Aus­flug zur Glau­burg lässt sich per­fekt ein Muse­ums­be­such mit einem Spa­zier­gang auf dem Pla­teau des Glau­bergs und Park kom­bi­nie­ren um dort die Kel­ten­welt in Hes­sen, auch für Kin­der geeig­net, zu entdecken.

Das Kel­ten­mu­se­um Glauberg

Blick auf Ausstellung Keltenmuseum

Blick auf Aus­stel­lung Keltenmuseum

Das Kel­ten­mu­se­um fällt gleich beim Ein­tritt der Aus­stel­lung durch sei­ne unge­wöhn­li­che Archi­tek­tur und Park auf. Zuerst schaut man auf eine glat­te, ros­ti­ge Eisen­wand, ein Blick in die Kel­ten­welt. Wenn man spä­ter beim Rund­gang durch das Kel­ten­mu­se­um erfährt, dass die Blü­te­zeit der Kel­ten mit der Eisen­zeit begann, bekommt die­se archi­tek­to­ni­sche Beson­der­heit eine Bedeu­tung. Das Kel­ten­mu­se­um ist so gebaut, dass man vom Café aus, vom Kel­ten­mu­se­um und vom Dach des Muse­ums (las­sen Sie sich die Gele­gen­heit für die­se Aus­sicht nicht ent­ge­hen!) einen guten Aus­blick auf den rekon­stru­ier­ten Grab­hü­gel, die Aus­stel­lung und die Land­schaft der Kel­ten­welt hat. Ähn­lich muss der Blick von der Burg auf dem Berg in frü­he­ren Zei­ten, der Kel­ten­welt gewe­sen sein.

Statur des Keltenfürst, Glauburg Museum

Sta­tur des Kel­ten­fürst, Glau­burg Museum

Das Kel­ten­mu­se­um zeigt die Fun­de aus 3 kel­ti­schen Grä­bern aus dem 5. Jhdt. v. Chr.. Höhe­punkt und das Beson­de­re des Muse­ums ist natür­lich der Kel­ten­fürst und der Park.

Das Kel­ten­mu­se­um ist sehr viel­fäl­tig und bie­tet sowohl die Mög­lich­keit, sich ein­fach einen Über­blick der Aus­stel­lung und der Archi­tek­tur im Muse­um zu ver­schaf­fen oder auch tie­fer in die Details der kel­ti­schen Geschich­te ein­zu­tau­chen. Auch für Kin­der gibt es im Kelten-Museum vie­les, das sie selbst ent­de­cken können.

Ein „Raum“ der Aus­stel­lung macht die Natur, Kul­tur­pflan­zen und Ernäh­rung der Kel­ten­welt erfahr­bar. Und wir ler­nen die Nutz­pflan­zen der kel­ti­schen Zeit ken­nen. Da sind die Getrei­de Din­kel, Emmer, Gers­te, Hir­se, Rog­gen und die Hül­sen­früch­te Acker­boh­ne, Erb­se und Linse.

Einen guten Ein­druck von der „Kel­ten­welt“ bekommt man auch beim Rund­gang um den rekon­stru­ier­ten Grab­hü­gel und die Grä­ben. Und Info-Tafeln berich­ten über die Ent­de­ckung die­ser alten Kel­ten­sied­lung, erklä­ren die Bedeu­tung des Hügels, der Grä­ben und der Ste­len – soweit das bekannt ist und selbst für Kin­der ist die Kel­ten­welt ein Ein­tritt wert.

Natur erle­ben – Das Glau­berg Plateau

Wenn Sie das Muse­um besu­chen und Ein­tritt gezahlt haben, soll­ten Sie sich genug Zeit neh­men, um neben dem Rund­gang, dem Park auch einen Spa­zier­gang auf das Pla­teau des Glau­berg zu machen. Auf dem Pla­teau, wo frü­her zuerst die Kel­ten ihre Burg hat­ten und spä­ter eine mit­tel­al­ter­li­che Burg stand, hat sich die Natur mit Wald und Wie­sen ausgebreitet.