Eine Medi­ta­ti­on zum Jah­res­wech­sel kannst du am Syl­ves­ter Tag oder am 1. Janu­ar, dem Neu­jahrs­tag, machen. Bei der Medi­ta­ti­on zu Neu­jahr geht es dar­um den Jah­res­wech­sel mit Acht­sam­keit zu bege­hen, Altes los­zu­las­sen und sich posi­tiv und mit Vor­freu­de auf das Neue Jahr ein­zu­stim­men.

Meditation zu Neujahr – Vorbereitung

Wenn du mit ande­ren gemein­sam medi­tierst, könnt ihr euch die Medi­ta­ti­on zu Neu­jahr gegen­sei­tig vor­le­sen.

Du kannst dir aber auch die Medi­ta­ti­on ein paar Mal in Ruhe durch­le­sen und dir ein paar Stich­wor­te notie­ren. Wenn du die Medi­ta­ti­on dann durch­führst, kannst du ggf. einen Blick auf dei­ne Stich­wor­te wer­den.

Ich mache es bei neu­en Medi­ta­tio­nen oft so, dass ich den Text selbst lese und an bestimm­ten Stel­len die Augen schlie­ße, eini­ge Minu­ten über das Gele­se­nen medi­tie­re und dann den nächs­ten Teil der Medi­ta­ti­on lese.

An eini­gen Stel­len habe ich die Stil­le­pha­sen (Pau­sen) zum Medi­tie­ren mit “—” mar­kiert.

Wie bei jeder Medi­ta­ti­on soll­test du dir einen ruhi­gen Ort suchen, wo du für eine Wei­le unge­stört sein kannst. Das (Mobil-)Tele­fon soll­test du wäh­rend des Medi­tie­rens abschal­ten.

Mache es dir so bequem wie mög­lich. Die Medi­ta­ti­on zu Neu­jahr kann im Sit­zen oder im Lie­gen durch­ge­führt wer­den.

Die Meditation zu Neujahr

Wenn du es dir bequem gemacht hast, schlie­ße dei­ne Augen und ent­span­ne dich mehr und mehr. —

Bli­cke nun auf das ver­gan­ge­ne Jahr zurück. Schaue dir ruhig und offen die Erin­ne­run­gen und Erfah­run­gen an. —

Was ist da, das du los­las­sen möch­test? Du kannst dies nun zie­hen las­sen*. Spü­re, wie dabei in dir ein Gefühl von Leich­tig­keit und Wär­me ent­steht. —

Nun wen­de dich dem kom­men­den Jahr zu. — Was wünschst du dir für die Zukunft? Das müs­sen nicht kon­kre­te Wün­sche sein, son­dern kön­nen schö­ne Erfah­run­gen, Glück oder Begeg­nun­gen und Ver­bun­den­heit mit ande­ren Men­schen sein. — Spü­re in dein Herz. Was sind dei­ne Her­zens­wün­sche?

Stel­le dir vor, wie du dich auf den Weg machst zur Erfül­lung dei­ner Her­zens­wün­sche und spü­re in dir die Vor­freu­de auf das Glück, dass vor dir liegt .—  Nimm dir Zeit und genie­ße die­sen Moment der Freu­de und des Glücks. —

Wenn du dann zurück­kehrst von der Medi­ta­ti­on zu Neu­jahr, sei dir bewusst, dass du die­se Freu­de und das Glück immer in dir trägst. Du kannst jeder­zeit die­se Gefüh­le in dir wie­der erspü­ren. —

Gön­ne dir nach der Medi­ta­ti­on noch ein paar Minu­ten der Ruhe und Ent­span­nung, bevor der All­tag für dich wie­der beginnt.

 

Natür­lich kannst du die Medi­ta­ti­on auch zu ande­ren Zei­ten durch­füh­ren.

*Los­las­sen: Man­che Men­schen stel­len sich zum Los­las­sen Wol­ken vor, die vor­bei zie­hen, oder sie set­zen das, was sie Los­las­sen wol­len, in einen Zug, der es davon­trägt bis hin­ter den Hori­zont. Ande­re schi­cken die­se Din­ge aktiv fort. Nimm dir Zeit, die für dich rich­ti­ge Wei­se des Los­las­sens zu fin­den.